Der Neuplatonismus geht davon aus, dass das gesamte Universum eine geordnete Hierarchie bildet:
- Das Eine (höchstes Prinzip)
- Der Nous (göttlicher Geist)
- Die Weltseele = Anima Mundi
- Die materielle Welt
Die Sterne und Planeten spiegeln die Harmonie des Universums wider und stehen in einem umfassenden Zusammenhang mit allen Bereichen der Wirklichkeit.
Das neuplatonische Weltbild
Das Weltbild des Neuplatonismus beruht auf einer hierarchischen Ordnung der Wirklichkeit. An der Spitze steht das Eine als höchstes und vollkommenes Prinzip, aus dem der göttliche Geist (Nous), die Weltseele und schließlich die materielle Welt hervorgehen. Alle Ebenen dieser Ordnung sind miteinander verbunden und bilden einen lebendigen Kosmos. Die Gestirne nehmen innerhalb dieser Hierarchie eine besondere Stellung ein, da sie als sichtbare Manifestationen der göttlichen Ordnung gelten. Ihre Bewegungen sind Ausdruck der Harmonie des Universums und spiegeln die Gesetzmäßigkeiten wider, nach denen sich alle Dinge entfalten.

Die Sterne als Zeichen der kosmischen Ordnung
Ein grundlegendes Merkmal der neuplatonischen Astrologietheorie ist die Auffassung, dass die Sterne keine unmittelbaren Ursachen menschlicher Handlungen oder Schicksale sind. Besonders Plotin wandte sich gegen die Vorstellung, dass Planeten das Leben eines Menschen mechanisch bestimmen könnten. Stattdessen verstand er sie als Zeichen oder Hinweise auf die allgemeine Ordnung des Kosmos. Häufig wird seine Position mit dem Bild einer Uhr verglichen: So wie der Zeiger nicht die Zeit hervorbringt, sondern lediglich anzeigt, welche Zeit bereits ist, zeigen auch die Gestirne die im Universum wirkenden Kräfte an, ohne sie selbst hervorzurufen. Astrologie dient daher vor allem der Erkenntnis dieser kosmischen Zusammenhänge.
Kosmische Sympathie und Entsprechungen
Ein weiterer zentraler Gedanke des Neuplatonismus ist die Lehre von der kosmischen Sympathie. Nach dieser Vorstellung besteht zwischen allen Dingen im Universum eine verborgene Verbindung. Planeten, Menschen, Tiere, Pflanzen, Edelsteine und Metalle stehen in symbolischen Entsprechungen zueinander und bilden ein zusammenhängendes Ganzes. So wurde beispielsweise die Sonne mit Gold, der Mond mit Silber und Saturn mit Blei in Verbindung gebracht. Diese Analogien galten nicht als bloße Symbole, sondern als Ausdruck realer Beziehungen innerhalb des lebendigen Kosmos. Die Lehre von den Entsprechungen beeinflusste später die hermetische Tradition, die mittelalterliche Astrologie sowie die Naturphilosophie und Magie der Renaissance.

Der freie Wille des Menschen
Obwohl der Neuplatonismus astrologische Einflüsse anerkennt, lehnt er einen absoluten Determinismus ab. Nach dieser Auffassung können die Gestirne zwar den Körper, die natürlichen Anlagen und die Leidenschaften des Menschen beeinflussen, nicht jedoch den höchsten Teil der Seele. Der vernünftige und geistige Kern des Menschen bleibt frei und kann sich bewusst über seine natürlichen Neigungen erheben. Gerade hierin zeigt sich die eigentliche Würde des Menschen. Der Weise erkennt die kosmischen Zusammenhänge und ist dadurch in der Lage, seine Dispositionen zu verstehen und ihnen nicht blind zu folgen. Astrologie beschreibt somit Möglichkeiten und Tendenzen, ohne den Menschen seines freien Willens zu berauben.
Astrologie und Theurgie
Vor allem Iamblichos entwickelte die neuplatonische Astrologie weiter, indem er sie mit der Theurgie verband. Unter Theurgie verstand man religiöse und rituelle Praktiken, durch die sich die menschliche Seele wieder stärker mit der göttlichen Wirklichkeit verbinden sollte. Rituale, Gebete, heilige Symbole und mathematische Proportionen galten als Mittel, um die Harmonie zwischen Mensch und Kosmos wiederherzustellen. Die Gestirne wurden dabei als Vermittler göttlicher Kräfte verstanden, deren Einflüsse den spirituellen Aufstieg der Seele unterstützen konnten. Astrologie erhielt dadurch nicht nur eine erkenntnistheoretische, sondern auch eine religiöse und spirituelle Bedeutung.

Wirkungsgeschichte
Die neuplatonische Astrologietheorie übte einen weitreichenden Einfluss auf die Geistesgeschichte aus. Sie prägte die spätantike Hermetik, die Philosophie der islamischen Welt sowie die mittelalterliche Astrologie Europas. In der Renaissance griffen Philosophen wie Marsilio Ficino die neuplatonischen Vorstellungen erneut auf und verbanden sie mit christlichem Denken. Gleichzeitig setzte sich Giovanni Pico della Mirandola kritisch mit der Astrologie auseinander und wandte sich gegen ihre deterministischen Ausprägungen. Auch zahlreiche esoterische Strömungen der Neuzeit übernahmen die neuplatonische Vorstellung eines symbolisch geordneten und beseelten Universums.
Fazit
Die neuplatonische Astrologietheorie versteht die Gestirne nicht als Mächte, die das menschliche Schicksal zwangsläufig bestimmen, sondern als sichtbare Zeichen einer umfassenden kosmischen Ordnung. Der gesamte Kosmos wird als lebendiger Zusammenhang betrachtet, in dem alle Dinge miteinander verbunden sind. Astrologie dient deshalb vor allem dazu, diese Zusammenhänge zu erkennen und den Platz des Menschen im Universum zu verstehen. Gleichzeitig bleibt der Mensch aufgrund seines geistigen Wesens frei, sich über bloße Naturgegebenheiten zu erheben und durch philosophische Erkenntnis sowie spirituelle Läuterung dem höchsten Ziel des Neuplatonismus – der Rückkehr zum Einen – näherzukommen.
******* Die Engelshierarchie des Dionysios Areopagita
Diese neuplatonische Vorstellung einer hierarchisch geordneten Wirklichkeit wurde im christlichen Denken durch Pseudo-Dionysius Areopagita aufgenommen und weiterentwickelt. In seiner Schrift De Coelesti Hierarchia (Über die himmlische Hierarchie) beschreibt Dionysios das Universum als eine gestufte Ordnung göttlicher Vermittlung. Zwischen Gott und der materiellen Welt stehen die Engel, die das göttliche Licht empfangen, reinigen und stufenweise an die unteren Ebenen weitergeben. Die gesamte Schöpfung ist somit von einer hierarchischen Vermittlungsstruktur geprägt, die dem neuplatonischen Gedanken der Emanation entspricht.
Dionysios unterscheidet neun Engelchöre, die in drei Hierarchien gegliedert sind. Die höchste Hierarchie besteht aus den Seraphim, Cherubim und Thronen. Diese stehen Gott unmittelbar am nächsten und betrachten fortwährend das göttliche Licht. Die mittlere Hierarchie umfasst Herrschaften, Mächte und Gewalten. Sie ordnen den Kosmos und vermitteln die göttliche Ordnung an die unteren Ebenen. Die unterste Hierarchie besteht aus Fürstentümern, Erzengeln und Engeln, welche die göttlichen Wirkungen unmittelbar an die Menschen und die sichtbare Welt weitergeben.
Aus neuplatonischer Perspektive bilden die Engel somit die geistigen Vermittler zwischen Gott und dem Kosmos. Während die Sterne die göttliche Ordnung sichtbar widerspiegeln, verkörpern die Engel die unsichtbaren geistigen Kräfte, durch welche diese Ordnung wirksam wird. Dadurch verbindet Dionysios die antike Kosmologie mit der christlichen Engellehre. Die Gestirne sind nicht selbst göttliche Wesen, sondern Teil einer umfassenden Schöpfungsordnung, deren eigentliche Vermittler die Engel sind.
Kosmische Sympathie und die Vermittlung der Engel
Ein zentraler Gedanke des Neuplatonismus ist die Lehre von der kosmischen Sympathie. Nach dieser Vorstellung besteht zwischen allen Bereichen der Schöpfung eine innere Entsprechung. Planeten, Menschen, Tiere, Pflanzen, Edelsteine und Metalle stehen in symbolischen Beziehungen zueinander. So wurden beispielsweise die Sonne mit Gold, der Mond mit Silber und Saturn mit Blei verbunden. Diese Entsprechungen galten als Ausdruck einer objektiven kosmischen Ordnung.
Durch die Einbindung der Engelshierarchie erhält diese Lehre eine christliche Deutung. Die Harmonie zwischen Himmel und Erde entsteht nicht durch eine selbständige Wirksamkeit der Sterne, sondern weil die Engel als göttliche Mittler die göttliche Ordnung bis in die materielle Welt hinein vermitteln. Die kosmischen Entsprechungen spiegeln somit letztlich den göttlichen Willen wider, der über die Engel die gesamte Schöpfung durchdringt.
Freiheit des Menschen
Trotz der kosmischen Ordnung bleibt der Mensch nach neuplatonischer Auffassung frei. Die Gestirne können den Körper, die natürlichen Anlagen und die Leidenschaften beeinflussen, nicht jedoch den höchsten Teil der Seele. Auch Dionysios betont, dass der Mensch durch seine Vernunft und seine Hinwendung zu Gott an der himmlischen Ordnung teilhaben kann. Die Engel dienen dabei nicht dazu, den Menschen zu beherrschen, sondern ihn zur Erkenntnis Gottes zu führen. Je mehr sich der Mensch geistig läutert, desto stärker nähert er sich den höheren Stufen der himmlischen Hierarchie an.
Astrologie, Theurgie und christliche Mystik
Während Iamblichos den Aufstieg der Seele durch die Theurgie, also durch heilige Rituale und symbolische Handlungen, erklärte, ersetzt Dionysios diese Vorstellung weitgehend durch die christliche Liturgie und das sakramentale Leben der Kirche. Die göttliche Gnade wird nicht mehr durch magische Rituale vermittelt, sondern durch die Engel, die Liturgie und die Sakramente. Dennoch bleibt die Grundstruktur neuplatonisch: Das göttliche Licht strömt von oben nach unten, während die Seele durch Reinigung, Erleuchtung und Vollendung wieder zu ihrem Ursprung aufsteigt.
Wirkungsgeschichte
Die Verbindung von Neuplatonismus, Astrologie und Engelshierarchie prägte das gesamte mittelalterliche Weltbild. Besonders die Scholastik, etwa bei Thomas von Aquin, übernahm die Engelshierarchie des Dionysios und verband sie mit der aristotelischen Kosmologie. Gleichzeitig blieb die neuplatonische Vorstellung erhalten, dass die Himmelskörper Ausdruck einer höheren geistigen Ordnung sind. In der Renaissance griff Marsilio Ficino diese Gedanken erneut auf und verband die neuplatonische Kosmologie mit christlicher Spiritualität und astrologischem Denken. Dadurch entstand ein Weltbild, in dem Gott, Engel, Gestirne und Menschen als Glieder einer einzigen, harmonisch geordneten Schöpfung verstanden wurden.
Fazit
Die Engelshierarchie des Dionysios ergänzt die neuplatonische Astrologietheorie um eine ausdrücklich christliche Dimension. Während der Neuplatonismus die Gestirne als sichtbare Zeichen einer hierarchischen und beseelten Weltordnung versteht, erklärt Dionysios, dass zwischen Gott und der sichtbaren Welt eine gestufte Ordnung von Engelwesen vermittelt. Die Sterne wirken daher nicht als eigenständige Schicksalsmächte, sondern spiegeln eine Ordnung wider, die letztlich von Gott ausgeht und durch die Engel vermittelt wird. So verbindet sich die neuplatonische Vorstellung einer kosmischen Hierarchie mit der christlichen Lehre von den neun Engelchören zu einem geschlossenen mittelalterlichen Weltbild, in dem das gesamte Universum als auf Gott hin geordnete Einheit verstanden wird.
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Dionysios unterscheidet insgesamt neun Engelchöre, die zu drei Hierarchien zusammengefasst sind. Jede Hierarchie erfüllt eine eigene Aufgabe innerhalb der göttlichen Weltordnung und steht in einer unterschiedlichen Nähe zu Gott.
Seraphim, Cherubim und Throne
Die erste und höchste Hierarchie umfasst die Seraphim, die Cherubim und die Throne. Die Seraphim (lateinisch Seraphim, griechisch Seraphim) stehen Gott am nächsten. Ihr Name bedeutet „die Brennenden“ oder „die Entflammten“ und verweist auf ihre vollkommene Liebe zu Gott. Sie sind vollständig vom göttlichen Licht durchdrungen und reinigen alles Niedere durch ihre glühende Gottesliebe. Die Cherubim (lateinisch Cherubim, griechisch Cheroubim) verkörpern die höchste Erkenntnis und Weisheit. Sie schauen die göttliche Wahrheit unmittelbar und vermitteln die Fülle göttlicher Einsicht. Die Throne (lateinisch Throni, griechisch Thronoi) bilden den göttlichen Richterstuhl. Sie stehen für göttliche Gerechtigkeit, Beständigkeit und Demut und gelten als Träger der göttlichen Gegenwart.
Kyriotetes, Dynameis und Exousiai
Die zweite Hierarchie besteht aus den Herrschaften, den Mächten und den Gewalten. Die Herrschaften (lateinisch Dominationes oder Domini, griechisch Kyriotetes) ordnen die Tätigkeit der nachgeordneten Engelchöre und verkörpern die göttliche Herrschaft ohne Zwang. Sie sorgen dafür, dass die göttliche Ordnung im gesamten Kosmos bewahrt wird. Die Mächte (lateinisch Virtutes, griechisch Dynameis) repräsentieren die göttliche Kraft und Stärke. Ihnen wird die Ausführung göttlicher Wunder sowie die Erhaltung der natürlichen Ordnung zugeschrieben. Die Gewalten (lateinisch Potestates, griechisch Exousiai) wachen über die kosmische Ordnung und schützen die Schöpfung vor den Mächten des Chaos und des Bösen. Sie bewahren die Harmonie der Welt und sichern die göttliche Gesetzmäßigkeit.
Archai, Archangeli, und Angeloi
Die dritte und unterste Hierarchie umfasst die Fürstentümer, die Erzengel und die Engel. Die Fürstentümer (lateinisch Principatus, griechisch Archai) gelten als Beschützer größerer Gemeinschaften wie Völker, Länder oder kirchlicher Gemeinschaften. Sie leiten geschichtliche Entwicklungen im Sinne der göttlichen Vorsehung. Die Erzengel (lateinisch Archangeli, griechisch Archangeloi) überbringen bedeutsame göttliche Botschaften und übernehmen besondere heilsgeschichtliche Aufgaben. Zu ihnen zählen in der christlichen Tradition insbesondere Michael (Erzengel), Gabriel und Raphael. Die Engel (lateinisch Angeli, griechisch Angeloi) bilden schließlich den untersten Chor und stehen den Menschen am nächsten. Sie gelten als Schutzengel und Boten Gottes, die den einzelnen Menschen begleiten, leiten und schützen.
Nach Dionysios empfängt jede Hierarchie das göttliche Licht von der übergeordneten Stufe und gibt es in geläuterter Form an die nächstniedrigere weiter. Dieses Prinzip entspricht dem neuplatonischen Gedanken der Emanation, nach dem alles Sein vom höchsten Ursprung ausgeht und sich stufenweise entfaltet. Zugleich strebt jede Ebene der Schöpfung danach, sich wieder ihrem Ursprung anzunähern. Die Engel bilden somit die geistigen Vermittler zwischen Gott und der sichtbaren Welt.
Im Zusammenhang mit der neuplatonischen Astrologietheorie erhält diese Hierarchie eine besondere Bedeutung. Während die Sterne und Planeten als sichtbare Zeichen der kosmischen Ordnung verstanden werden, verkörpern die Engel die unsichtbaren geistigen Kräfte, durch welche diese Ordnung verwirklicht wird. Die Bewegungen der Gestirne sind daher Ausdruck einer höheren göttlichen Harmonie, deren eigentliche Vermittler die Engel sind. Auf diese Weise verbindet Dionysios die neuplatonische Kosmologie mit der christlichen Engellehre zu einem geschlossenen Weltbild, in dem Gott, Engel, Gestirne und Menschen als Glieder einer einzigen, hierarchisch geordneten Schöpfung erscheinen.
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Kontext
Astrologie in der Europäischen Religionsgeschichte – Kontinuität und Diskontinuität – mit PD Dr. Gustav Adolf Schoener – https://www.youtube.com/watch?v=iIG94rJo0Zk&list=PLqrXs5EoIK0mtsIj_wWwIvF9G15psGv_Q&index=1 – –https://talk.vonabisw.de/Schoener/Schoener1.mp4 – https://talk.vonabisw.de/Schoener/Schoener2.mp4 – https://talk.vonabisw.de/Schoener/Schoener3.mp4

VDA Symposium 2018 – Referat Gustav-Adolf Schoener – Die ‚Göttlichkeit der Gestirne‘ – https://www.youtube.com/watch?v=joJM2ioEkRY&list=PLqrXs5EoIK0mtsIj_wWwIvF9G15psGv_Q&index=2 – https://talk.vonabisw.de/Schoener/Schoener4.mp4
PD Dr. Gustav-Adolf Schoener: Glaube und Mythos – https://www.youtube.com/watch?v=1htl0wFsDhY – https://talk.vonabisw.de/Schoener/Schoener5.mp4
Astrology in European Religious History: Its Philosophical Foundations through the Ages (English Edition)

Angewandte Astrologie mit Privatdozent Dr. Gustav Adolf Schoener – https://www.youtube.com/watch?v=FBkj4-pE4Ls – https://talk.vonabisw.de/Schoener/Schoener6.mp4
Der Gottesbeweis in der Scholastik – PD Dr. Schoener – https://www.youtube.com/watch?v=NsDYBBqcLnY&list=PLCKPz4q3EX-sbfvXi-ARNe-tzDKjikFOx&index=5 – https://talk.vonabisw.de/Schoener/Schoener7.mp4
G. A. Schoener – Freier Wille in der Astrologie – https://www.youtube.com/watch?v=l9rYdRfs0Js&list=PLCKPz4q3EX-sbfvXi-ARNe-tzDKjikFOx&index=6 – https://talk.vonabisw.de/Schoener/Schoener8.mp4
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The Great Introduction to Astrology by Abū Maʿsar

The Great Introduction to the Science of the Judgments of the Stars

